Der BlogparadenBlog Ein weiterer selbstreferenzieller Blog

23Feb/110

tgif- Haltung einnehmen

In Blogbeiträge soll Stellung bezogen werden. Ja oder nein? Darum gehts bein Webmasterfriday:

"Sowohl, als auch..." oder "Ich seh es so, aber auch so..." oder "Ich kann beide Seiten gut nachvollziehen..." sind so typische Formulierungen. Wenn man den Artikel durchgelesen hat, hängt man irgendwie in der Luft. Interessanterweise haben solche Artikel oft kaum oder keine Kommentare. Auf der anderen Seite fordern Artikel, in denen eine klare Haltung deutlich wird, oft eine eigene Position heraus. Und die wird auch gerne kommentiert, denke ich.

Das halte ich für nicht richtig. Den meisten Themen wird man nicht mit einem Ja oder Nein gerecht. Es gibt immer Graustufen und Schattierungen. Daher ganz klar: Man muss sich nicht immer festlegen, nur um fleißig Kommentare zu sammeln!

15Jan/110

tgif: Welcher Browser ist der beste?

mozilla

Na klar: Der Forefox! Welcher Browser ist der beste - das Thema des aktuellen Webmasterfidays.

Ich nutze Firefox aus mehreren Gründen: Ehrlicherweise muss ich sagen, vor allem, weil ich mich daran gewöhnt habe. Ob die Darstellung schneller, besser, genauer oder wasweißich ist, ist mir weniger wichtig. Hundertstelsekunden sind nicht von bedeutung, wenn man fürs Klicken und Lesen Sekunden braucht. Zudem ist Firefox unglaublich erweiterbar, so dass ich mir eine Version zusammengestellt habe, deren Funktionen mit anderen Browsern mindestens anders und mühsam, wahrscheinlich aber gar nicht darstellbar ist.

Addons-300x228 in Die Bookmark-Addons nutze ich ständeig, ebenso die downloadstatusbar, coolpreview und das Sipgate-Addon. Die anderen Adoons nutze ich seltener, aber dennoch regelmäßig.

Designs außer den Standard nutze ich nicht, so ist das Bild das mich bei der Nutzung erwartet, immer das selbe.

Andere Browser verwende ich selten für spezielle Anwendungen: Moonlight funktioniert unter Kubuntu und Firefox  nicht 100%ig, daher muss dafür Opera herhalten. Chrome verwende ich im Zusammenhang mit der Google Desktopsuche. Konqueror ist für mich eher ein Dateimanager und gleichzeitig FTP-Client. Nur wenn ich auf die Schnelle etwas anschauen will, nutze ich ihn als Browser.

Mit Herumgezicke habe ich kaum Erfahrungen gemacht. Abstürze sind in letzter Zeit  selten bis garnicht vorgekommen, obwohl ich recht viel surfe.

Im Alltag nenne ich den Browser auch tatsächlich Browser.
Den deutschen Begriff "Stöberer" verwende ich nie. Oder macht das einer meiner Leser???

3Dez/101

tgif: Webmasterfriday zur Frage Jugendmedienschutz-Staatvertrag

Hoppla, Freitag ist's - Webmasterfriday - und wieder werde ich von einem Thema überrollt, zu dem ich noch nichts weiß. Nachdem der Artikel erstellt ist, habe ich sicher einiges dabei gelernt und mir hoffentlich sogar eine Meinung gebildet.

Es wurde eine Altersklassifikation für Webseiten geplant. Die Initiatoren haben eine freiwillige Kennzeichnung von Webseiten im Auge. Jeder Betreiber solle seine Inhalte auf jugendgefährdende Inhalte untersuchen und entsprechend einordnen.

Halte ich das für eine gute Idee? Sicher ist: Das Thema Jugendschutz muss auch im Internet eine Rolle spielen. Auf einem anderen Blatt steht aber, wie das möglich sein soll. Eine Selbstklassifikation durch die Betreiber halte ich für unglaublich ungeeignet. Welcher Blogger hat etwa eine entsprechende Ausbildung um fundiert zu entscheiden, für welches Alter seine Inhalte geeignet sind. Oder geht es nicht um Eignung sondern nur um eine halbwegs brauchbare Unbedenklichkeit? Sogar da wäre ich mir nicht sicher...

Wie soll ich jetzt damit umgehen? Wenn bloggen rechtlich ein Balanceakt wird, muss ichs wohl bleiben lassen. Mich in die Thematik so weit einzuarbeiten um rechtssicher handeln zu können wird mir wohl zu viel werden. Es gibt jetzt schon genug rechtliche Grauzonen. Wenn jetzt evtl. ein Bußgeld wegen einer falschen Klassifikation droht, dann wird das Angebot an Blogs sicher schrumpfen.

Kann ich als Blogger vielleicht bei der Gesetzerstellung helfen? Erstmal nein. Dazu fehlt mir die entsprechende technische, psychologische und juritische Fachkenntnis. Womit ich persönlich dienen könnte wären Daten (welcher Art auch immer) und die Perspektive eines Blggers, um Entwürfe auf voraussichtliche Folgen hin zu beurteilen.

Das etwas geschehen muss, halte ich für notwendig. Bei der Frage was das sein soll, bleibe ich momentan aber ratlos.