Der BlogparadenBlog Ein weiterer selbstreferenzieller Blog

18Jul/110

Blogparade “Umgangsformen im Social Web”

Wie benimmt man sich im Web? Das ist auch für das Wissenschaft und neue Medien Blog interessant.

Wieso fällt es uns Social Medianern so schwer, Facebook-Anfragen mit einer persönlichen Nachricht zu versehen, Kommentare sachlich zu führen oder sich in neuen Gruppen vorzustellen? Ist es die Leichtigkeit eines Klicks, die angebliche Nähe mit gleichzeitiger Anonymität, die uns dazu verführt?

Anonym agiert kaum noch jemand, mangelnde Umgangsformen im Web werden dadurch aber umso schwerwiegender. Von Netiquette ist viel die Rede, aber gibt es wirklich spezielle Online-Umgangsformen?

Ich meine nein.
Für viele Menschen macht es mittlerweile kaum ein Unterschied, ob Kommunikation online, fernmündlich - wie man so schön sagt(e) - oder im wirklichen Leben stattfinden. Zudem verschwimmen auch die Grenzen immer mehr, so dass zwischen virtueller Wirklichkeit und faktischer Wirklichkeit  oft nicht mehr unterschieden wird. Online-Identitäten können genauso wirklich sein wie körtpeliche Identitäten, zum Teil kann das weder unterschieden werden noch macht es einen Unterschied.

Damit erledigt sich auch die Frage nach verschiedenen Umgangsformen, je nach dem, im welchem Medium man sich bewegt. Wirklich ist es immer, somit ist auch immer eine gewisse Höflichkeit verlangt. Oder man gilt eben als Rüpel, aber Rüpel gab es vor 20 Jahren offline auch schon genug - deren Vorhandensein darf also nicht verwundern.

Nachtrag: Auch bei wissenmaldrei geht es um etwas Ähnliches: Höflichkeit in Emails.

2Jun/110

Social Media für Nischenblogs?

Der Geld verdienen mit Nischenblogs Blog passt zu 50% in mein Konzept: Nischenblog: Ja, Geld verdienen: Nein.
Und er veranstaltet eine Blogparade: Passt zu 100%.

Twitter-300x233 in Unter Blogparade Social Media für Blogs findet man den Aufruf zur Blogparade.

Mein Beitrag hierzu ist kurz: Kein Social Medium leistet einen nennenswerten Beitrag zu den "Besucherströmen" auf diesem Blog.

In meiner nächsten Untersuchung beschäftige ich mich mit der Frage, ob ein Zusammenhang damit besteht, dass ich mich in anderen Sozialen Medien als diesem Blog nicht oder nur kaum bewege...

 

19Nov/100

tgif*: Wieviel Social-Media braucht ein Blog?

* Thank god, it's friday

Endlich Freitag, endlich Netzmeisterfreitag. Heute die Frage "Wieviel Social-Media braucht ein Blog?"

Auch der heutige Webmasterfriday wird sicher nicht die allgemeingültige Wahrheit an den Tag bringen. Dazu gibt es zu viele verschiedene Meinungen, Typen, Blogs und Themen. Gut aber, diese Meinungen einmal zusammen zu tragen.

Ich denke es gilt wie bei Vielem der Satz: "Allein die Dosis macht, dass ein Ding ein Gift sei." Oder eine Medizin.
Ich verwende in diesem Bereich lediglich Twitter. Das geht einfach und automatisch - für mich als nicht hauptberuflicher Blogger ein großer Vorteil. Es bringt wohl auch nicht allzu viel, aber für null Aufwand ist zumindest potentiell ein Ertrag zu erwarten.

Facebook fällt für mich daher flach. Ich verfüge über keine professionelle Identität auf Facebook und beabsichitge auch nicht, mir eine zuzulegen. Meine Freunde will ich mit meinen Ergüssen nicht belästigen. Dazu ist das Thema meines Blogs sicher zu speziell. Zudem macht dies eine Menge Arbeit - Zeit, die ich lieber in andere Aktivitäten stecke.

Fazit: Ich denke, ein Blog bietet als Blog schon ausreichend vielfältige Möglichkeiten der Interaktion. Weitere Social-Media-Gimmicks erachte ich für Blogs meiner Kragenweite als unnötig.

28Okt/100

Wie kann es gelingen, dass sich Freunde, Fans und Follower auszahlen?

Die 18. NPO Blogparade befasst sich mit der Frage "Wie kann es gelingen, dass sich Freunde, Fans und Follower auszahlen?". Der Gastgeber für die Aktion ist diesmal der Fundraising 2.0 Blog:

Wie kann es gelingen? Gefragt sind Erfahrungen und Tipps ebenso wie Erfolgsrezepte und Lessons learned. Gleichgültig welche sozialen Medien und Werkzeuge verwendet werden – wie können diese Unterstützer für eine Organisation, eine Einrichtung oder Initiative erfahrbar Nutzen stiften? Die Wortwahl “auszahlen” schränkt zunächst auf Geld ein, also z.B. den Kauf eines Tickets für ein Museum oder Theater, eine Spende oder den Abschluss einer Fördermitgliedschaft. Gerne kann das Auszahlen aber auch weiter interpretiert werden.

Nachdem ich mich etwas in das Thema eingelesen habe, konnte ich zumindest in Grundzügen die Problematik nachvollziehen: Es geht um Aufmerksamkeit.  Habe ich die Aufmerksamkeit, kann ich sie zur Monetarisierung nutzen, habe ich sie nicht, bleibt ein Verdienst meist unwahrscheinlich.

Letztendlich sind Freunde, Fans (Facebook, myspace,...) und Follower (Twitter) das selbe: Von diesen erhalte ich Aufmerksamkeit. Jetzt muss sich diese Aufmerksamkeit nur noch in bare (oder virtuelle) Münze umwandeln lassen.

Wie kann das möglich werden? Bei meinen Überlegungen setze ich voraus, dass Freunde, Fans oder Follower (im Weiteren kurz FFF)  schon vorhanden sind. Wie diese zu gewinnen sind, ist ein weites Feld...

1. Die Aufmerksamkeit wird umgeleitet auf eine Internetadresse, dort kann durch Werbung, Affiliates,... Geld verdient werden.

2. Die Aufmerksamkeit wird auf eine Problematik gelenkt: Mithilfe des Know-Hows oder der IRL-Kontakte der FFF kann das Problem angegangen werden: Direkte Ansprache finanzkräftiger und in der Sache Interessierter oder Ansprache von entsprechenden Entscheidern. Dieser Aspekt bietet sich vor allem für diejenigen an, die vorrangig Ziele erreichen wollen. Je enger die Beziehung zu den FFF, umso höher die Motivation zu helfen.

3. Der größte Effekt von FFF wirkt sich m.E auf Vorteile durch Imagegewinn und Reputation der Organisation und Vorteile durch gut informierte (und ernstgenommene, motivierte) Sympatisanten aus, welche zwar an sich messbar sind, sich aber nicht 1:1 in ein verwendbares Einkommen umrechnen lassen.

Fazit:
FFF zahlen sich sicher aus - aber nicht direkt. Die sofortige Verwurstung der FFF wie in Punkt 1 beschrieben erscheint mir deutlich zu plump: Die vorhandenen FFF werden so nicht allzu lange FFF bleiben.
Die Nutzung der Kontakte und des Know-Hows der FFF kann für diejenigen, die in engem Kontakt mit den FFF stehen äußerst zielführend sein.
Letztendlich zahlen sich Freunde, Fans und Follower eher indirekt aus - und langfristig. Um kurz- und mittelfristig Einnahmen zu erzielen, sind sie ungeeignet.

Um mein Ziel zu erreichen, habe ich die Möglichkeiten der Sozialen Netzwerke noch nicht genutzt. Ein Grund für mich, damit zu beginnen: